Vielleicht beschäftigt ihr euch gerade zum ersten Mal mit dem Thema Führerschein, Fahrschule und der Frage, ob ihr zu diesem Zeitpunkt mit eurer Fahrausbildung beginnen sollt.
Aus diesem Grund möchten wir euch auf dieser Seite kurz alle relevanten Dinge zusammenfassen, die ihr für den Besuch einer Fahrschule wissen solltet. Nähere Informationen zu den einzelnen Themengebieten erhaltet ihr bei einem Klick auf die jeweilige Verlinkung.
Gerade in großen Städten wie Berlin, gibt es eine große Auswahl.
# Führerscheinklassen
Zunächst einmal ist zu sagen, dass es ganz viele verschiedene Führerscheinklassen gibt.
Möchtet ihr mit eurem Führerschein beispielsweise berechtigt sein, ein Motorrad zu fahren, so müsst ihr die praktische und theoretische Prüfung der Führerscheinklasse A bestehen.
Möchtet ihr später mit eurem Führerschein Auto fahren können, so ist die Führerscheinklasse B von Nöten. Möchtet ihr zudem später professionell Fahrgäste befördern oder mit einem schweren Anhänger im Gespann auf den Straßen fahren, so benötigt ihr weitere Führerscheinklassen, die wir euch hier vorstellen.
Viele möchten vielleicht auch aus beruflichen Motiven einen LKW - Führerschein machen. Dort benötigt man eine der zahlreichen C - Klassen.
Grundsätzlich ist zum Thema Führerscheinklassen zu sagen, dass recht unterschiedliche Voraussetzungen an die Fahrschüler gestellt werden, was beispielsweise das Mindestalter zum Absolvieren der jeweiligen Führerscheinklasse angeht.
Seit ein paar Jahren ist es so beispielsweise möglich, bereits mit 17 Jahren in Begleitung eines entsprechend im Führerschein eingetragenen Erwachsenen Auto zu fahren.
Für genaue Informationen kann man sich auch immer an die Fahrschulen direkt wenden. Eine gute Fahrschule hilft euch sofort und kompetent weiter.
# Die Fahrschule
Neben dem praktischen Fahrunterricht müsst ihr je nach gewünschter Führerscheinklasse eine gewisse Anzahl an Theoriestunden in der Fahrschule besucht haben, in denen euch die formalen Regeln für das Miteinander im Straßenverkehr nahe gebracht werden sollen.
Natürlich müsst ihr die Dienstleistungen eures Fahrlehrers bezahlen.
Hierzu wird zum einen eine Grundgebühr bei der Anmeldung in der Fahrschule fällig (in dieser sind u.a. die Theoriestunden enthalten), zum anderen kostet euch jede Fahrstunde einen zuvor vertraglich vereinbarten Betrag.
Manche Fahrschulen bieten gerade den Service der Fahrschulbögen oder den Kurs für die lebensrettenden Maßnahmen kostenfrei an.
Wichtig für ein erfolgreiches Bestehen des Führerscheins ist es vor allem, dass ihr euch in eurer Fahrschule wohl fühlt und ein gutes Verhältnis zu eurem Fahrlehrer habt, um Streitereien während der Fahrstunden zu vermeiden und damit den Lerneffekt zu mindern.
Gerade bei größeren Fahrschulen hat man die Chance den Fahrlehrer oder die Fahrlehrerin zu wechseln. In kleinen "Ein-Mann-Fahrschulen" ist dies natürlich nicht möglich.
Nehmt euch also ausreichend Zeit bei der Wahl eurer Fahrschule!
Benötigte Anzahl an Fahrstunden...
Die benötigte Anzahl an Fahrstunden kann so pauschal nicht vorhergesagt werden. Vielmehr kommt es auch darauf an, wie schnell ihr innerhalb der Übungsstunden die vom Fahrlehrer beigebrachten Inhalte verstehen und umsetzen könnt.
Grundsätzlich gibt es keine gesetzliche Mindestfrist.
Im Rahmen eurer Fahrausbildung müsst ihr in jedem Fall eine gewisse Anzahl von Sonderfahrten absolvieren, die dazu dienen sollen, euch mit Fahrsituationen außerhalb des Stadtverkehrs vertraut zu machen und so schweren Unfällen vorzubeugen.
Zum Beispiel bekommt man so auch in Berlin mal die Chance, dass erlernte Können in einer Überlandfahrt außerhalb der Stadt zu trainieren.
Viele Fahrlehrer fahren mit ihren Schülern an die schönen Seen außerhalb Berlins.
# Die theoretische Prüfung
Habt ihr an der Pflichtanzahl an Theoriestunden in eurer Fahrschule teilgenommen, so könnt ihr dann zur Theorieprüfung gehen.
Für die theoretische Prüfung solltet ihr unbedingt lernen; es kostet nicht nur Geld die Prüfung noch einmal machen zu müssen, sondern kostet euch vor allem eine Menge Zeit, weil ihr vor dem Bestehen der Theorieprüfung nicht zur praktischen Fahrprüfung zugelasen werdet.
In Berlin müssen die Fahrschüler selbst zur Prüfung gehen und dann lediglich den Nachweis vor der praktischen Prüfung vorlegen.
# Die praktische Prüfung
Habt ihr die Theorieprüfung bestanden und alle benötigten Sonderfahrten absolviert, so kann euch euer Fahrlehrer nunmehr auch zur praktischen Fahrprüfung anmelden.
Die praktische Prüfung läuft eigentlich so ab wie eine normale Übungsstunde:
Der einzige Unterschied ist, dass jetzt nicht der Fahrlehrer die Fahranweisungen gibt, sondern ein Fahrprüfer, der hinten auf der Rückbank eures Fahrschulwagens sitzt und euch beim Fahren beobachtet.
Der Fahrlehrer darf in dieser Situation nicht eingreifen – wird er doch dazu gezwungen, weil ihr beispielsweise einen schwerwiegenden Fehler gemacht habt, so gilt die Prüfung als nicht bestanden.