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An eure Fahrschulzeit werdet ihr euch auch dann noch lange erinnern, wenn ihr schon längst im Besitz eures Führerscheins seid – und wäre es an dieser Stelle nicht schön, wenn ihr darauf zurückblicken könnt, dass ihr gleich beim ersten Mal eure Führerscheinprüfung bestanden habt?

Natürlich, eine Zauberformel zum Bestehen der Führerscheinprüfung gibt es nicht – die Wahl einer für euch passenden Fahrschule hingegen kann dazu beitragen, dass ihr ein ganzes Stück weit weniger Geld und Nerven aufwenden müsst, um das kleine Kärtchen letztlich in der Hand zu halten.

An dieser Stelle möchten wir euch ein paar Tipps geben, anhand derer ihr eine für euch geeignete Fahrschule herausfinden könnt.

Gerade wo das Angebot sehr groß ist in Großstädten wie München, Hamburg oder Berlin hat man die Qual der Wahl.



# Empfehlung von Freunden


Vielleicht habt ihr ja Freunde, die bereits mit dem Führerschein angefangen haben oder gar schon ihre Führerscheinprüfung erfolgreich bestanden haben.

Fragt diese an der Stelle doch einmal, ob sie euch eure Fahrschule weiterempfehlen könnten – in unserem persönlichen Umfeld ist es nämlich schon relativ häufig vorgekommen, dass etliche Freunde am Fluchen über ihre Fahrschule waren, weil wieder einmal keine Terminabsprache möglich war oder der Fahrlehrer seinen Schüler glattweg vergessen hat.

Natürlich müssen die Empfehlungen nicht auch für euch das Beste sein, denn jeder hat andere Voraussetzungen und Bedürfnisse.

All dies sind natürlich Dinge, die euch im Zweifel stutzig machen sollten und dazu führen sollte, dass ihr die Wahl eurer Fahrschule gegebenenfalls noch einmal überdenkt.

Genauso gut kann es aber auch passieren, dass eure Freunde hochzufrieden mit einer bestimmten Fahrschule waren und alle beim ersten Mal die Prüfung bestanden haben – vielleicht auch ein Anreiz für euch, diese Fahrschule als EURE Fahrschule auszuwählen?



# Kosten der Fahrausbildung


Neben dem Ruf einer Fahrschule ist es natürlich ganz wichtig, dass ihr eure Fahrausbildung in der Fahrschule eurer Wahl auch finanzieren könnt.

Es nützt weder euch noch eurem Fahrlehrer etwas, wenn ihr immer erst wieder einen Monat Arbeiten gehen müsst, um die nächsten fünf Fahrstunden bezahlen zu können. In der übrigen Zeit verlernt ihr sonst nämlich ganz schnell wieder all die Dinge, die ihr euch in den voraus gegangenen Fahrstunden mühsam angeeignet habt.

An dieser Stelle lohnt sich durchaus ein Vergleich von einzelnen Fahrschulen:

Bei jeder Fahrschule gibt es neben den nach Stundensatz abgerechneten Kosten für die Fahrstunden auch eine einmalig zu zahlende Grundgebühr.

Aus unseren # Kosten der Fahrausbildung eigenen Erfahrungen können wir zu diesem Thema berichten, dass es beispielsweise in Hamburg zwischen zwei verschiedenen Fahrschulen Preisunterschiede bis zu 100 EUR bei der Grundgebühr und bis zu 8 EUR pro Fahrstunde gibt – wenn ihr jetzt einmal bedenkt, dass während eurer Fahrtausbildung allein 12 Pflichtfahrstunden von euch absolviert werden müssen, dann werdet ihr merken, dass sich Preisunterschiede in den Kosten pro Fahrstunde ganz schnell erheblich auf die Gesamtkosten für euren Führerschein auswirken.

Aber:

Vielleicht ist es bei einer Fahrschule in eurer Umgebung einfach so, dass Qualität seinen Preis hat. Aus diesem Grund solltet ihr teure Fahrschul-Anbieter nicht von vornherein kategorisch ablehnen, sondern vielmehr die genau prüfen, was für euch das richtige ist.

Die preisliche Angaben variieren jedoch von Bundesland zu Bundesland, so können wir nur empfehlen:

Ruft einfach mal ein paar Fahrschulen, die ihr euch vorher ausgeguckt habt an und lasst euch die Preise sagen. Wenn euch die Auskunft verweigert wird, war das wohl nicht die richtige Fahrschule für euch.

Preise in Berlin können zum Beispiel ziemlich variieren.



# Prüfungsergebnisse abfragen


Vielleicht ist es ja so, dass eine Fahrschule vielleicht etwas teurer ist als die andere, dafür jedoch 90% aller Fahrschüler beim ersten Versuch die praktische Fahrprüfung bestehen, während bei der zweiten Fahrschule jeder 2. noch ein weiteres Mal heran muss.

Wären an dieser Stelle vielleicht nicht 1-2 EUR pro Fahrstunde mehr besser investiert, als letztlich über 100 EUR für eine erneute praktische Fahrprüfung zahlen zu müssen?

Eine Fahrschule, die nichts zu verbergen hat und von ihren Leistungen überzeugt ist, wird euch sicherlich gern einen Einblick in die hausinterne Prüfungsstatistik gewähren.



# Fahrlehrer vorher kennenlernen


Ganz wichtig ist es während der Fahrschulzeit, dass die Chemie zwischen euch und eurem Fahrlehrer stimmt – denn: Was nützt es beispielsweise, wenn ihr euch mit eurem Fahrlehrer immer gegenseitig nur anzickt und während eurer Suche nach dem nächsten Ansatzpunkt für Sticheleien die Konzentration auf die eigentliche Fahrausbildung auf der Strecke bleibt?

Weiterhin sollte euer Fahrlehrer auch dann ruhig und gelassen bleiben, wenn etwas einmal nicht so gut laufen sollte – schließlich ist euer Fahrlehrer dafür da, euch das Auto oder Motorrad fahren beizubringen und dient nicht dazu, Angst vor Fehlern bei euch zu verbreiten.

Einigen Mädchen ist es vielleicht unangenehm, einen männlichen Fahrlehrer zu haben. Äußert eure Bedenken am besten gleich vor Ort bei der Anmeldung in der Fahrschule und man wird euch sicherlich eine Frau als Fahrlehrerin zuteilen, wenn dies irgendwie möglich ist.

Gerade bei großen Fahrschulen könnt ihr meist problemlos den Fahrlehrer wechseln.



# Die Wahl des Fahrschulwagens


An dieser Stelle noch ein Tipp von uns:

Ihr solltet – wenn möglich – einen möglichst großen Fahrschulwagen wählen und damit das Fahren erlernen. Das mag für euch vielleicht auf den ersten Blick irrelevant erscheinen, wenn man bedenkt, dass ihr zu Beginn wahrscheinlich sowieso eher kleinere Autos fahren werdet, kann aber für später durchaus wichtig werden:

Wer ein großes Auto beim Fahren beherrscht, dem fällt der Umstieg auf einen Kleinwagen in der Regel relativ leicht. Wer hingegen im Kleinwagen gelernt hat und plötzlich die Familienkutsche fahren soll, der wird allein schon von den Ausmaßen des Autos auf der Straße zunächst einmal so seine liebe Müh‘ und Not haben.

Viele Fahrschulen bieten Unterricht mit tollen Autos von Edelmarken. Es mag protzig aussehen, jedoch lernt es sich auf diesen Autos oft leichter, da gerade die Lenkungen und das Fahrverhalten äußerst präzise sind.