Natürlich ist es so, dass nicht nur Aufofahren zu eurer Fahrausbildung gehört.
Vielmehr sollt ihr während eurer Fahrschul-Zeit auch umfassende Kenntnisse von Straßenverkehrsregeln und Verhalten in Notfallsituationen erlangen, damit ihr euch letztlich als dann eigenständiger Fahrer nach eurer Fahrschulausbildung ohne Probleme in den fließenden Verkehr integrieren könnt und im Notfall schnell die richtigen Entscheidungen treffen könnt.
# Wie lange dauert die theoretische Ausbildung?
Wie häufig ihr in eure Fahrschule zum Theorieunterricht gehen müsst, hängt maßgeblich davon ab, ob ihr bereits einen Führerschein gemacht habt oder nicht.
Macht ihr zum ersten Mal einen Führerschein, so verlangt der Gesetzgeber, dass ihr umfassend geschult werdet in Sachen theoretischer Kenntnis.
Konkret bedeutet das:
Bevor ihr zur theoretischen Prüfung zugelassen werdet, muss euer Fahrlehrer nachweisen, dass ihr an mindestens 12 Unterrichtseinheiten á 90 Minuten teilgenommen habt.
Falls ihr bereits einen Führerschein gemacht habt und noch die Fahrerlaubnis für eine zusätzliche Führerscheinklasse erwerben wollt, unterstellt man euch, dass ihr „fit“ in Sachen theoretischer Grundausbildung seid – in diesem Fall reduzieren sich die Mindestunterrichtsstunden auf 6 Unterrichtseinheiten á 90 Minuten.
Hinzu kommen in beiden Fällen noch klassenspezifische Sonderunterrichtsstunden, bei denen konkret etwa auf Problematiken beim Führen des von euch gewünschten Fahrzeuges behandelt werden.
Möchtet ihr die Führerscheinklasse A (Motorrad) absolvieren, so benötigt ihr hierbei nochmals 4 Sonderstunden á 90 Minuten, beim Absolvieren der Führerscheinklasse B (Auto) hingegen nur noch weitere 180 Sonderminuten.
# Wann findet der Unterricht statt?
Wenn genau der Theorieunterricht in eurer Fahrschule stattfindet, können wir euch natürlich nicht sagen.
Meist ist es jedoch so, dass auch Berufstätige gerade ihre Fahrausbildung absolvieren. Dementsprechend bieten die meisten Fahrschulen Theorieunterricht in den Abendstunden bzw. einige gar am Samstag an.
Wie genau die Theoriestunden aufgeteilt werden, kann eure Fahrschule mitbestimmen.
Vielleicht bietet eure Fahrschule bei beispielsweise immer 135-minütige Unterrichtseinheiten an – das hätte für euch den Vorteil, dass ihr euch nur für 8 Sitzungen im Rahmen des Ersterwerbs des Führerscheins einen Termin freihalten müsstet!
Ihr müsst beachten, dass gerade Fahrschulen mit vielen Lehrern auch oft die Theorie anbieten können. Ihr wollt ja nicht den ganzen Führerschein verschieben, da nicht genug Kurse angeboten werden.
Empfehlung:
Wer es zeitlich einrichten kann, sollte einen Intensivkurs besuchen. Bei diesem werden in einer Woche alle nötigen Kurse erteilt und ihr könnt dann mit dem Lernen der Bögen anfangen. So bekommt den Theorieteil am schnellsten rum und kann endlich Auto fahren.